In seiner aktuellen Studie über den DIY-Markt in Deutschland im durch die Corona-Pandemie geprägten Jahr 2020 gibt Branchenexperte Klaus-Peter Teipel eine umfassende Bestandsaufnahme, die zeigt, dass sich die DIY-Branche im Vergleich zu anderen Branchen sehr gut behaupten konnte. Nach seiner Prognose wird sich auch das DIY-Jahr 2021 in der Summe als stabil erweisen, jedoch mit Verschiebungen im Detail. Die hier vorgestellte Studie kann über den Online-Shop des Herstellerverbandes Haus & Garten e.V. erworben wer-den

Das Jahr 2020 wird als ein besonderes Jahr in die Geschichte eingehen. Die Corona-Pandemie hat in Deutschland zu einer der schwersten Rezessionen der Nachkriegszeit geführt. Die zur Eindämmung der Infektionszahlen ergriffenen Maß-nahmen haben zu Produktionsrückgängen, sinkenden Einkommen und reduzierten Konsummöglichkeiten geführt. Lieferverzögerungen aus besonders betroffenen Ländern beeinträchtigten internationale Lieferketten. Gleichzeitig hat die erhöhte Infektionsgefahr zu Verhaltensänderungen bei den Haushalten geführt, private Konsumausgaben wurden reduziert oder, soweit möglich, durch Güter und Dienstleistungen ersetzt, die mit einer geringeren Infektionswahrscheinlichkeit verbunden sind.

Die DIY-Branche hat sich vor diesem Hintergrund stark behauptet und von einem deutlichen Nachfragezuwachs profitieren können. Dabei haben sich einige Waren-gruppen, Vertriebswege und Unternehmen besonders hervorgetan, andere bleiben hingegen spürbar hinter der Entwicklung zurück.

Mehr Zeit im eigenen Zuhause, mehr Home-Office-Zeiten als jemals zuvor sowie reduzierte alternative Konsummöglichkeiten (Reisen, Gastronomie) etc. haben zu einer nochmals verstärkten Fokussierung der privaten Haushalte auf das eigene Heim und Garten und zu einem sprunghaften Anstieg der DIY-Projektzahlen geführt.
Das durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mehr oder weniger „auferzwungene“ Re-Cocooning wird sicher nicht nur das Jahr 2020 nachhaltig geprägt haben, sondern es wird seinen Einfluss auch deutlich über das Jahr 2021 hin-aus auf Konsum- und Einkaufsgewohnheiten ausüben.

Nahezu ausnahmslos positive Entwicklungen auf allen Marktebenen

Der DIY-Markt im Jahr 2020 zeichnet sich durch eine Reihe unterschiedlich dynamisch verlaufender Entwicklungen ab, die sich im Gegensatz zu vielen anderen Branchen aus dem Konsumgüterbereich zu einem insgesamt außergewöhnlichen Wachstum verdichten.

Dieser Schub zeigt sich nicht nur auf der Gesamtmarktebene, sondern auch in der Dynamik fast aller mit der Distribution von DIY-Sortimenten beteiligten Vertriebswege. Auch auf der Warengruppenebene zeigen sich nahezu ausnahmslos positive Tendenzen ab.

Im Jahresverlauf sind auf Ebene des Handels insbesondere die Monate ab April/Mai bis einschließlich November für die insgesamt sehr positiven Ergebnisse verantwortlich.

Innerhalb der besonderen Rahmenbedingungen haben sich die reinen Online-Händler, die Bau- und Heimwerkermärkte (stationär & online), der Raumausstattungshandel, Fachgartencenter sowie der Holzfachhandel mit hohen, deutlich über Marktniveau befindlichen Umsatzzuwächsen auszeichnen können. Insgesamt (über alle Vertriebswege) sind dabei die online generierten Umsätze stärker gewachsen als die stationären Umsätze.

Auf Ebene der Warenkategorien zeigt sich eine besondere Wachstumsdynamik in den Gartensortimenten, wobei aber auch Heimwerker- und Baustoffsortimente hohe Zuwachsraten verbuchen konnten. Lediglich in den Erweiterungssortimenten lagen die Zuwächse unter dem Durchschnitt des Gesamtmarktes.

Mehr Details zur Entwicklung des Marktes im vergangenen Jahr sowie zu den Prognosen für 2021 finden Sie in der aktuellen Studie „Der DIY-Markt Deutschland 2020/21“. Diese kann zum Preis von € 950,– zzgl. MwSt. über den Online-Shop des Herstellerverbandes Haus & Garten e.V. erworben werden.
Der direkte Link zur Studie: www.diy-markt-deutschland.de

Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier: PM DIY-Markt Deutschland 2020_2021